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Madeira-Die Top 10 Aktivitäten , die man nicht verpassen darf!

6. Februar 2023

Madeira ist eine portugiesische Insel im Atlantik mit circa. 255.000 Einwohnern. Nachfolgend erfahrt ihr 10 Aktivitäten die ihr nicht verpassen dürft wenn ihr die Blumeninsel besucht.

1.Sonnenaufgang auf dem Pico Areiro  

Was gibt es Schöneres, als einen wunderschönen Sonnenaufgang mitzuerleben! Auf den Pico Areiro gelangt man schnell und komfortabel mit dem Auto. Früh aufstehen sollte man jedoch nicht scheuen, die Parkplätze vor Ort sind beschränkt. Von Funchal kommend sollte man gut 45–60 Minuten einplanen, da die Straßen in der Dunkelheit nicht beleuchtet sind und man dementsprechend länger benötigen kann als Google Maps etc. anzeigen. 

Wir waren im September dort, die Temperaturen waren wesentlich kühler als unten in Funchal, daher genügend Kleidung einpacken.  

Oben angekommen lassen einen die Sonnenstrahlen und der Ausblick jedoch das frühe Aufstehen vergessen. Ich war beeindruckt, wie schön und ruhig zugleich es hier oben sein kann, vorausgesetzt man findet einen Platz, an dem sich nicht die ganzen Touristenmassen sammeln. Ich würde mir den Sonnenaufgang immer wieder anschauen und bekomme heute noch beim Anblick der Fotos ein strahlendes Gesicht. Abschließend noch ein Tipp für diejenigen, welche sich schon in frühen Morgenstunden in die Wanderschuhe schmeißen, der Aufstieg auf den Pico Ruivo dauert zwar ein paar Stunden, dafür ist der Ausblick und die geringeren Menschenmassen eine wunderschöne Belohnung. 

2.Im Naturpool in Porto Moniz baden  

Porto Moniz ist ein kleiner Ort an der Nordwestküste der portugiesischen Insel Madeira. Der Ort ist besonders bekannt für seine natürlichen Schwimmbecken, die aus vulkanischem Gestein gebildet wurden und direkt am Meer liegen. Diese Becken, auch als „piscinas naturais“ bekannt, bieten die Möglichkeit in kristallklarem Wasser zu schwimmen. Es gibt dort ein Naturbecken, welches Eintritt kostet, wir waren jedoch etwas weiter am Ortsrand, wo es ebenso eine etwas kleinere Möglichkeit gibt im Wasser zu schwimmen und die Wellen, welche außerhalb der Pools an Klippen brechen, zu beobachten. 
Der Ort hat eine gute Anbindung an die Inselhauptstadt Funchal und ist leicht zu erreichen. Es gibt mehrere Buslinien, welche Porto Moniz ansteuern, diese fahren jedoch unregelmäßig, für Madeira lohnt es sich einen Mietwagen zu leihen. Vor Ort sind dann genügend Parkplätze vorhanden.Formularende 

3.Whale Watching  

Wenn man Madeira besucht, kommt man um einen Whale Watching Ausflug nicht herum. Wir haben einen mit dem Anbieter H₂O Madeira gemacht und würden den jederzeit wieder machen. Die Gewässer vor Madeira sind Heimat von verschiedenen Wal- und Delfinspezies, die zu bestimmten Jahreszeiten in großer Zahl zu beobachten sind. Wir hatten das Glück und haben vor Ort mehrere Delfinarten und sogar einen Wal beobachten dürfen. Die Tour dauert je nach Anbieter meistens 2–3 Stunden, achtet aber darauf hier einen zu wählen, welcher mit kleinen Zodiacs fährt, hier seid ihr schneller unterwegs, wenn ein Spotter Wale oder Delfine entdecken sollte. Die Touren kosten circa 60–80 € pro Person und glaubt mir, es lohnt sich. Abschließend vergesst nicht genügend Sonnencreme etc. zu benutzen, da ihr am Meer natürlich der Sonne ausgesetzt seid.  

4.Levada Wanderungen 

 Die Wanderwege, auch Levadas genannt, sind alte Bewässerungskanäle, die ursprünglich gebaut wurden, um Wasser von den Bergen in die Täler zu leiten. Sie dienen dazu, das karge Land bewässern zu können und dadurch die Landwirtschaft zu ermöglichen. 

Die Levadas wurden im 16. Jahrhundert von den portugiesischen Entdeckern gebaut und sind heute ein wichtiger Teil der Inselinfrastruktur. Sie erstrecken sich über mehrere hundert Kilometer und sind oft entlang steiler Berghänge und durch tiefe Schluchten gebaut. Heute sind sie beliebte Wanderwege, die euch durch die atemberaubende Landschaft der Insel führen. 

Es gibt viele verschiedene Levada-Wanderwege auf Madeira, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade haben. Einige sind leicht zu gehen und eignen sich perfekt für Familien mit Kindern, während andere anspruchsvoller sind und etwas mehr Kondition erfordern. 
Die Wege werden mit PR abgekürzt (Pequenas Rotas) 

Meine Top 3 sind: 

Levada dos Balcoes 
PR11 
Gehzeit circa 1:30h für Hin- und Retour 
Distanz 2,6 KM 

Levada do Alecrim zum Lagoa do Vento 
PR6.2 
Gehzeit circa 2:30h bis 3:00h für Hin- und Retour 
Distanz 6,4 KM 

Levavda dos 25 Fontes 
PR6 
Dauer 4:00-5:00h 
Distanz 10KM 

5.Wandern auf der Halbinsel Sao Lorenco 

Der Ponta Sao Lorenco befindet sich am östlichsten Rand von Madeira. Heute ist die Landspitze aufgrund ihrer unberührten Natur Ziel von vielen Wander- und Naturbegeisterten.  
Mit dem Auto von Funchal sollte man gut 45 Minuten einplanen, vor Ort gibt es Parkplätze, wobei es auch vorkommen kann, dass wie üblich für Madeira am Straßenrand geparkt werden muss, da diese nicht ausreichen. Vor Ort angekommen, kann dann der Wanderweg bis ans Ende genutzt werden. Hier solltet ihr gut 3 bis 4 Stunden einplanen, wenn Ihr diesen abgehen wollt. Die außergwöhnliche Landschaft versetzt einen aber den ganzen Weg über ins Staunen. Schroffe Klippen, welche ins Meer ragen und die karge Landschaft ist für das sonst grüne Madeira auch einzigartig.

6. Durch den Nebelwald Fanal schlendern 

Von Fanal hatte ich vor der Reise schon viel gelesen, der Nebel soll den Wald mystisch erscheinen lassen und was soll ich sagen, wenn man Glück mit dem Wetter hat stimmt dies auch. Bei uns war dies zum Teil der Fall, der Nebel, welcher sich über die Klippe schleppt und sich dann um die Bäume schlingt, ist schon etwas Besonderes. Parkplätze sind auch hier wieder vor Ort ausreichend vorhanden. Da der Wald hier auch höher gelegen ist, empfiehlt es sich auch eine dünne Jacke mitzunehmen, dann kann vor Ort auch nett pausiert werden und die Stimmung genossen werden. 

7.Cabo Girao 

Cabo Girão (Kap der Umkehr) ist eine beeindruckende Klippe, die mit seiner Glasplattform, dem Skywalk, welche dem Skywalk vom Grand Canyon in den USA nachempfunden ist, für seine atemberaubende Aussicht und seine Höhe bekannt ist. Mit einer Höhe von 580 Metern ist es die zweithöchste Klippe Europas und einer der höchsten frei stehenden Klippen der Welt. 

Die Klippe bietet einen spektakulären Blick auf die Küste, die Terrassenfelder und das Meer und man kann sowohl die benachbarte Insel Ilhéu de Fora als auch die Insel Porto Santo sehen. Der Aussichtspunkt bietet auch einen beeindruckenden Blick auf die Stadt Câmara de Lobos und auf die benachbarten Kliffe. Früh kommen lohnt sich, da die Parkplätze vor Ort knapp bemessen sind. 

8.Funchal 

Funchal ist die Hauptstadt der portugiesischen Insel Madeira.  
Es ist bekannt für seine wunderschöne Altstadt, seine malerischen Gärten und Parks und seine spektakuläre Aussicht auf das Meer und die Berge. 

Ein paar Inspirationen für euch: 

Monte Palace Garten 
Unternehmt einen Spaziergang durch die Altstadt von Funchal 
Erkundet eines der tollen Restaurants und Cafés unter anderem das „O.Giro churros & paninis“ 

9.Mirador ilheus da ribeira da janela 

Der Aussichtspunkt bei Ribeira da Janela, lässt sich einfach und komfortabel mit Porto Moniz verbinden, die Orte liegen gerade einmal 15–20 Minuten mit dem Auto entfernt. Hier könnt ihr tolle Erinnerungsfotos schießen. Vor Ort habt ihr genügend Parkmöglichkeiten, da der Ort noch nicht so überlaufen ist wie andere Hotspots. Nach einem kleinen Treppenaufgang steht ihr direkt vor eurem Motiv, einem im Meer stehendem Felsen.  

Kleiner Tipp von mir, wenn ihr schon vor Ort seid stoppt auch kurz bei dem Wasserfall, dem Veu da Noiva. Zwei Fotomotive innerhalb kürzester Zeit. 

10.Den schwarzen Sandstrand „Seixal“ für eine Abkühlung nutzen 

Seixal ist ein kleines Küstendorf im Norden von Madeira, ihr könnt dies gut mit den vorherigen Punkten Porto Moniz und Ribeira da Janela verbinden. Ihr fährt an der Küstenstraße entlang, wo das Meer direkt vor euren Augen dem Land entgegendonnert. Seixal selbst ist für seinen schwarzen Sandstrand bekannt, welcher zu einem kurzen Sprung in den kühlen Atlantik einlädt. Außerdem findet ihr vor Ort auch noch Laufschwimmbecken, welche aber zugegeben nicht so spektakulär sind, wie die in Porto Moniz.   

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